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Follow me on Strava

Wer Lust hat, mich von der Wintersaison bis in den Sommer direkt zu begleiten, der kann das auf Strava machen. Strava ist ein Seite im Internet, bei der Läufer oder auch Velofahrer ihre Trainings direkt von der Pulsuhr hochladen und online stellen können. Anders formuliert ist es eine Art Facebook für Sportler. Auf dieser Seite werde ich versuchen, alle Laufeinheiten hochzuladen, so kann man meine Entwicklung direkt verfolgen.

Mein Profil findet ihr im Link unten.

 

https://www.strava.com/athletes/8150024

(wenn der Link nicht direkt klappt, müsst ihr euch zuerst anmelden und dann mein Profil suchen)

 

Lg Michi

Saisonabschluss 2016, Trainerwechsel und Startschuss Wintersaison 2016/17

Die Ziele für die Saison 2016 waren sehr hoch gesteckt, vielleicht zu hoch. Nach dem neunten Platz an der diesjährigen Schweizermeisterschaft in Genf entschied ich mich, die Saison zu beenden. Mein Knie schmerzte damals schon seit einigen Wochen, und ich konnte im Vorfeld praktisch keine Trainings mehr absolvieren. Wer schon einmal eine Verletzung hatte und trotzdem die Startlinie eines Rennens überschritt, weiss genau, dass man nicht frei laufen kann. Der Schmerz sitzt einem im Nacken und dann macht es auch nicht mehr so Spass, obwohl man seinen Sport liebt. Leider fiel der eigentlich in Bilbao geplante Saisonhöhepunkt aus, weil ich dort nicht starten konnte, dennoch waren zwei kleinere Höhepunkte aus meiner Sicht dabei. Zum einen der zweite Platz an der Hallenschweizermeisterschaft in St. Gallen, bei der ich es schaffte, trotz eines überdehnten Seitenbands am Fuss zu laufen und den hart umkämpften zweiten Platz zu holen. Zum anderen die gelaufenen 1.19.55 über 600 m, welche ich in Pliezhausen lief. Diese Zeit deutet auf die gute Form hin, welche ich schon so früh in der Saison hatte. 

Weiter war das Jahr auch von einigen Highlights begleitet, wie der unglaubliche Monat Januar in Südafrika, bei dem ich dank Cornelia und Beat eine neue Kultur entdecken durfte und perfekte Trainingsbedingungen vorfand. Diese Trainingsbedingungen waren nicht zu letzt so ideal, weil ich zusammen mit einem Hammer Team trainieren konnte, allen voran Hugo Santacruz, Raphael Salm und Roland Christen. Wohl ein Geheimtipp für alle ambitionierten Athleten. 

 

Ab dem Start der Wintersaison 2016/17 begleitet mich von nun an wieder mein Heimtrainer Philipp Schmid als Trainer. Diese Entscheidung kam nicht überraschend, denn obschon die Zusammenarbeit mit Louis Heyer harmonierte, ich von seinem grossen Erfahrungsschatz  profitieren konnte und eine Menge dazu lernte, war ich wegen langer Trainingswege und viel selbst auferlegten Druck zu stark  belastet, daraus resultierten Verletzungen. Diese Entscheidung traf ich natürlich nicht spontan, sie war lange und gut überdacht. Wir trennten uns in guten Einvernehmen. Vielen Dank Louis!

 

 

 

Bald werden weitere Artikel folgen :)

 

Lg

 

Spitzenleichtathletik + Sponsorengewinn

Nachdem ich vorletzten Dienstag im Rahmen der Spitzenleichtathletik Luzern in der 800m B Serie nicht meinen Erwartungen entsprechend lief, kann ich in dieser Woche von einem, für meine Karriere sehr wichtigen, neuen Sponsor berichten. Mit Tobi Doppler, einem ehemaligen Velorennfahrer, konnte ich einen sehr erfahrenen Physiotherapeuten für mein Team gewinnen, welches mich begleitet.

 

Spitzenleichtathletik Luzern

Vor dem Rennen fühlte ich mich fit und ich freut mich riesig, vor dieser tollen Kulisse zu starten. Ich ging direkt sehr offensiv ins Rennen, mit dem Ziel, eine Zeit unter 1.50 Min zu laufen und erkämpfte mir 200m nach dem Start die zweite Position hinter dem Pacemaker. Nach 500m verliess uns der Pacemaker und ich führte das Feld bis nach 600m, wo ich dann von mehreren Mitstreitern  überholt wurde. Auf den letzten 100m lief ich das Rennen einfach fertig, gegenhalten konnte ich nicht mehr. Die ersten 400m waren locker gerollt, was bei 600m schlagartig aufhörte.

Die zwei Bahntrainings, die ich in der Zwischenzeit absolvierte, waren anscheinend noch nicht genug, um auf ein anständiges Niveau zu kommen. Quintessenz ist, dass ich jetzt einen 4 Wochen Trainingsblock einschalten werde, um für die SM auf einem Top Niveau zu laufen.

 

Neuer Sponsor Tobi Doppler

 

Von Gruber Sport und Ernährung empfohlen, suchte ich vor etwa 4 Wochen aufgrund meiner Adduktorenprobleme den renommierten Physiotherapeuten Tobi Doppler auf. Er  arbeitet auf eine etwas alternative Art und Weise, verglichen mit den Praktiken eines "normalen" Physiotherapeuten. Nach dem Motto "ich helfe dir genau so lange wie du es brauchst", räumt er immer genügend Zeit für eine Behandlung oder ein Training ein. Der Rahmen unserer Zusammenarbeit beschränkt sich nicht nur auf seine physiotherapeutischen Kenntnisse, sondern er arbeitet intensiv im Rumpfbereich mit mir. Dort habe ich nach wie vor grosse Defizite, wie er mir mit sehr einfachen Übungen, die ich aber nicht stabil umsetzen konnte, zeigte. Ich werde in den nächsten Wochen noch weitere Details berichten. Auf jeden Fall ist es mir gelungen, zu meiner ausserordentlich guten Betreuung im Rückgrat einen weiter Experten in mein Team zu holen, der vor allem meine Rumpfkraft auf Vordermann bringen wird :)

 

Website Tobi Doppler : www.doppler.training

 

 

 

 

 

 

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800m Montbéliard

Nach zweieinhalb Wochen Zwangspause, weil ich mich am rechter Aduktor verletzt hatte, fuhr ich mit gemischten Gefühlen nach Montbéliard. Einerseits freute ich mich riesig darauf, wieder zu laufen, andererseits wusste ich nicht zu 100 %, wie sich mein Aduktor im Rennen verhalten würde. Ich reiste ohne Erwartungen an und sah den Lauf als Standortbestimmung, um die folgenden Trainings anpassen zu können. Das heisst aber nicht, dass ich nicht voll motiviert war, eine gute Zeit zu Laufen. Erfreulicherweise spürte ich weder beim Einlaufen noch beim Rennen den Aduktor. Die Konkurrenz war gross und die Pace von Anfang an schnell. Ich musste mich hinten einreihen, um dem Feld folgen zu können. 400 m wurden vorne etwa bei 52 Sek. passiert, und ich folgte etwa bei 54 Sek. im hinteren Teil des Feldes. Leider konnte ich nicht mehr gross aufholen und blieb hinten bis ins Ziel. Mir fehlten natürlich Vorbereitungstrainings der letzten Wochen, aber mit den gelaufenen 1.51.97 Min. war ich zufrieden, da ich mir als Ziel gesetzt hatte, unter 1.52 Min. zu bleiben. Im Nachhinein ärgert es mich aber gewaltig, denn das Rennen wurde mit einer starken 1.46er Zeit gewonnen und mit einer optimalen Vorbereitung meinerseits wäre dieses Rennen optimal gewesen, um eine Zeit deutlich unter 1.50 Min. anzugreifen. 

Aus dem 800 m-Rennen in Montbéliard nehme ich viel Zuversicht mit und bereite mich jetzt in einer längeren Trainingsphase auf die nächsten Wettkämpfe Ende Juni vor. Wo genau ich die nächsten 800 m laufen werde, entscheiden ich und mein Trainerteam in den nächsten Wochen, je nach dem wie gut ich im Training vorankomme.

 

 

Oordegem

Eine Muskelverletzung am Aduktor im Bereich der Leiste wirft mich in meiner Wettkampfplanung zurück. Der 800m in Oordegem wird kein Thema sein. Vielleicht reicht es direkt auf Montbéliard. Ich versuche meine steigende Form zu konservieren und alternativ raus zu holen, was geht. 
Lg