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Impressionen aus Potchefstroom (ZAF)

Sponsorengewinn Heggendorn AG

Der langjährige Präsident unseres Vereines, Roman Heggendorn, hat sich dazu entschieden, mich auf meinem Weg nach Tokio 2020 mit einem grosszügigen Beitrag zu unterstützen. Vielen Dank für das grosse Vertrauen und auf eine gute Zusammenarbeit! Seine Homepage findet ihr in der Kategorie Sponsoren

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Die Stadtläufe 2016

Die Stadlaufserie begann am 12. November 2016 mit dem Langenthaler Stadtlauf, wo ich in der Kategorie M20 über 7,5 km an den Start ging. Ich wusste nicht genau, wie schnell ich anlaufen kann, da ich relativ spät ins Training einstig und noch nicht so viele Kilometer in den Beinen hatte. Ich startete das Rennen also langsam und steigerte mein Tempo ab dem dritten Kilometer. Am Schluss reichte es mit einer Zeit von 23.58 Minuten für den 2 Platz hinter Eric Rüttimann. Ich war sehr zufrieden und optimistisch für den kommenden Basler Stadtlauf.

 

Zwei Wochen später war es dann so weit. Ich startete an meinem Heimlauf wie im letzten Jahr in der Eliten Kategorie. Leider lief es mir gar nicht gut, und ich kam mit einer Zeit von 24.51 Minuten (also fast eine Minute langsamer als letztes Jahr) ins Ziel. Ich führte es darauf zurück, dass ich bis 2 Tage vor dem Rennen stark erkältet war und mir das Abschlusstraining fehlte. Auf jeden Fall war es wieder ein Highlight, über die Strassen der Innenstadt zu brettern und von zahlreichen Freunden angefeuert zu werden. An dieser Stelle möchte ich den Laufveranstaltern ein grosses Kompliment aussprechen, da sie eine Kategorie Junioren-Elite einführten, die meiner Meinung nach jeder Lauf im Programm haben sollte.

 

Spontan war die Teilnahme am Klausenlauf in Allschwil. Mit seiner Länge von 10 km und seinen 185 Höhenmetern ein Lauf, der einem 800 m-Läufer gar nicht liegen sollte. Trotzdem gewann ich die Hauptkategorie in einer Zeit von 33,40 Minuten. Ab Kilometer 2 war ich alleine unterwegs, was sich, wie gesagt, bis ins Ziel nicht änderte. 

 

Der letzte Stadtlauf im 2016 war der Zürcher Silvesterlauf, welcher viele Athleten mit einem völlig neuen Ablauf köderte. Das neue System sah vor, dass alle zwei Runden, d.h. nach jeweils 600 Metern, Athleten das Rennen verlassen mussten. Wer ausscheiden musste, wurde mittels eines Zwischensprints entschieden. So sollte, wie ich es interpretiere, eine grössere Durchmischung resultieren, da der erste Zwischensprint schon nach den ersten 600 Metern nach dem Start stattfand, wodurch auch Mittelstrecken-Athleten eine reelle Chance haben könnten, Langstreckler aus dem Rennen zu werfen. Das System funktionierte leider überhaupt nicht, da vor dem Start nicht bekannt gegeben worden war, wann wie viele Athleten das Rennen verlassen müssen und wenn man beim ersten Sprint nur einen Athleten aus dem Rennen nimmt, bildet sich spätestens nach dem zweiten Sprint die übliche kenianische Spitzengruppe. Was genau auch so geschah. Ich selbst sprintete am Anfang voll mit, was ich schnell bereute und nach etwa 10 Minuten ausschied. Beim nächsten Mal sollten nach dem ersten Sprint bereits 5 Athleten ausscheiden, somit würde das Rennen viel interessanter und spannender werden.

Alle meine Resultate findet man auf datasport.com. Weiter kann man meine Läufe auf Strava detailgetreu nachvollziehen (beim Silvesterlauf vergass ich leider beim Start meine Uhr einzuschalten).

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Follow me on Strava

Wer Lust hat, mich von der Wintersaison bis in den Sommer direkt zu begleiten, der kann das auf Strava machen. Strava ist ein Seite im Internet, bei der Läufer oder auch Velofahrer ihre Trainings direkt von der Pulsuhr hochladen und online stellen können. Anders formuliert ist es eine Art Facebook für Sportler. Auf dieser Seite werde ich versuchen, alle Laufeinheiten hochzuladen, so kann man meine Entwicklung direkt verfolgen.

Mein Profil findet ihr im Link unten.

 

https://www.strava.com/athletes/8150024

(wenn der Link nicht direkt klappt, müsst ihr euch zuerst anmelden und dann mein Profil suchen)

 

Lg Michi

Saisonabschluss 2016, Trainerwechsel und Startschuss Wintersaison 2016/17

Die Ziele für die Saison 2016 waren sehr hoch gesteckt, vielleicht zu hoch. Nach dem neunten Platz an der diesjährigen Schweizermeisterschaft in Genf entschied ich mich, die Saison zu beenden. Mein Knie schmerzte damals schon seit einigen Wochen, und ich konnte im Vorfeld praktisch keine Trainings mehr absolvieren. Wer schon einmal eine Verletzung hatte und trotzdem die Startlinie eines Rennens überschritt, weiss genau, dass man nicht frei laufen kann. Der Schmerz sitzt einem im Nacken und dann macht es auch nicht mehr so Spass, obwohl man seinen Sport liebt. Leider fiel der eigentlich in Bilbao geplante Saisonhöhepunkt aus, weil ich dort nicht starten konnte, dennoch waren zwei kleinere Höhepunkte aus meiner Sicht dabei. Zum einen der zweite Platz an der Hallenschweizermeisterschaft in St. Gallen, bei der ich es schaffte, trotz eines überdehnten Seitenbands am Fuss zu laufen und den hart umkämpften zweiten Platz zu holen. Zum anderen die gelaufenen 1.19.55 über 600 m, welche ich in Pliezhausen lief. Diese Zeit deutet auf die gute Form hin, welche ich schon so früh in der Saison hatte. 

Weiter war das Jahr auch von einigen Highlights begleitet, wie der unglaubliche Monat Januar in Südafrika, bei dem ich dank Cornelia und Beat eine neue Kultur entdecken durfte und perfekte Trainingsbedingungen vorfand. Diese Trainingsbedingungen waren nicht zu letzt so ideal, weil ich zusammen mit einem Hammer Team trainieren konnte, allen voran Hugo Santacruz, Raphael Salm und Roland Christen. Wohl ein Geheimtipp für alle ambitionierten Athleten. 

 

Ab dem Start der Wintersaison 2016/17 begleitet mich von nun an wieder mein Heimtrainer Philipp Schmid als Trainer. Diese Entscheidung kam nicht überraschend, denn obschon die Zusammenarbeit mit Louis Heyer harmonierte, ich von seinem grossen Erfahrungsschatz  profitieren konnte und eine Menge dazu lernte, war ich wegen langer Trainingswege und viel selbst auferlegten Druck zu stark  belastet, daraus resultierten Verletzungen. Diese Entscheidung traf ich natürlich nicht spontan, sie war lange und gut überdacht. Wir trennten uns in guten Einvernehmen. Vielen Dank Louis!

 

 

 

Bald werden weitere Artikel folgen :)

 

Lg